Heute Morgen bin ich aufgewacht und für einen Moment hat sich mein Bett bewegt.
Natürlich hat es das nicht. 😄
Offenbar haben ein paar Tage auf Ernestos Boot gereicht, damit mein Körper beschlossen hat, dass leichter Wellengang jetzt zum Schlafen dazugehört.
Ich machte Kaffee und saß eine ganze Weile auf meinem Balkon.
Keine Angelina, die schon irgendeinen Kommentar parat hat.
Kein Ernesto, der aufs Wetter schaut.
Keine Leinen.
Kein Motor.
Nur ich.
Und ich muss zugeben: Ich habe die beiden ein bisschen vermisst.
Trotzdem wollte ich heute nicht schon wieder zum Hafen laufen.
Also habe ich mir einen kleinen Roller gemietet.

Die Frau bei der Vermietung zeigte mir auf einer Karte ein paar Orte entlang der Küste.
Ich habe mir keinen davon gemerkt. 😄
Ich bin einfach losgefahren.
Immer möglichst nah am Meer entlang.
Irgendwann führte die Straße höher in die Felsen. Ich hielt an einem kleinen Aussichtspunkt und konnte weit über die Küste sehen.
Irgendwo dort draußen waren wir vor ein paar Tagen noch gesegelt.
Von Land sieht alles plötzlich wieder ganz anders aus.
Später entdeckte ich eine schmale Straße, die hinunter Richtung Wasser führte.
Natürlich bin ich abgebogen.
Wo sie endet?
Das weiß ich gerade selbst noch nicht.
Aber genau das gefällt mir daran.
Und du?
Könntest du einfach losfahren, ohne ein festes Ziel zu haben oder brauchst du vorher einen genauen Plan?
Schreib mir deine ehrliche Antwort in die Kommentare. 🌊⛵