Der Weg zum Leuchtturm

Helena wandert auf einem mediterranen Küstenweg zu einem alten Leuchtturm am Meer.

Gestern beim Kaffee erzählte Angelina irgendwann von einem alten Leuchtturm ein Stück außerhalb des Ortes.

„Da musst du hin.“

Mehr Erklärung bekam ich nicht. 😄

Also habe ich heute Morgen Wasser eingepackt, bequeme Schuhe angezogen und bin los.

Der Weg führte erst durch den Ort und später immer weiter an der Küste entlang.

Links Felsen.

Rechts Meer.

Oder irgendwann andersherum mein Orientierungssinn ist nicht unbedingt das, womit ich angeben sollte.

Den Leuchtturm konnte ich jedenfalls schon von Weitem sehen.

Was Angelina nicht erwähnt hatte:

Es ging zwischendurch ziemlich ordentlich bergauf.

Darüber müssen wir noch reden. 😄

Aber je höher ich kam, desto schöner wurde der Blick.

Irgendwann blieb ich einfach stehen.

Weit unten lag das Meer und draußen konnte ich ein paar Segelboote erkennen.

Natürlich musste ich sofort an Ernesto und sein Boot denken.

Vor zwei Wochen hätte ich wahrscheinlich einfach nur gedacht:

Schöne Aussicht.

Heute frage ich mich bei jedem Segel am Horizont, wohin es fährt.

Vielleicht hat sich doch schon ein bisschen mehr verändert, als ich dachte.

Als ich schließlich den Leuchtturm erreichte, war ich ziemlich außer Atem.

Aber Angelina hatte recht.

Da musste ich hin.

Ich sitze gerade auf einer kleinen Mauer, esse den Pfirsich, den ich vorsorglich eingepackt habe, und schaue aufs Meer.

Und ich habe es überhaupt nicht eilig, wieder zurückzugehen.

Und du?

Gibt es einen Leuchtturm oder einen anderen besonderen Ort am Meer, den du unbedingt einmal besuchen möchtest?

Schreib mir deinen Sehnsuchtsort in die Kommentare. 🌊

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