Gestern habe ich ihn von oben gesehen.

Ein paar helle Häuser, einen winzigen Hafen und dahinter eine kleine Bucht.
Also wusste ich heute Morgen ausnahmsweise einmal, wohin ich wollte. 😄
Badesachen eingepackt, Roller genommen und los.
Der Ort ist noch kleiner, als er von oben aussah.
Ein paar Gassen, kleine Cafés, Fischerboote und erstaunlich viele Katzen, die offenbar der Meinung sind, dass ihnen sowieso alles hier gehört.
Ich habe mir einen Kaffee geholt und bin anschließend einfach herumgelaufen.
Irgendwann vibrierte mein Handy.
Angelina.
Ein Foto von Ernestos Boot.
Darunter nur:
„Irgendwie fehlt hier heute jemand.“
Ich musste sofort lachen.
Meine Antwort:
„Genießt die Ruhe, solange ihr sie noch habt.“
Keine Minute später kam von Ernesto:
„Die Ruhe war eigentlich ganz angenehm.“
Frechheit. 😄
Es ist merkwürdig.
Vor etwas mehr als einer Woche kannte ich die beiden überhaupt nicht.
Und jetzt fühlt sich eine Nachricht von ihnen schon vollkommen selbstverständlich an.
Vielleicht sind es genau diese unerwarteten Begegnungen, die eine Reise verändern.
Aber heute gehört der Tag noch mir.
Mein Kaffee ist leer, die Sonne steht inzwischen ziemlich hoch und ich habe vorhin hinter dem Hafen einen kleinen Weg zum Wasser entdeckt.
Zum Glück habe ich meinen Bikini dabei.
Und du?
Würdest du lieber in einem kleinen, ruhigen Ort am Meer leben oder nur ein paar Tage dort verbringen und dann weiterziehen?
Schreib mir deine Antwort in die Kommentare. 🌊🏡