
Eigentlich wollten wir heute nur ein bisschen segeln.
Das sagt Ernesto inzwischen öfter.
Ich glaube ihm kein Wort mehr. 😄
Gegen Mittag fanden wir eine kleine Bucht und ließen den Anker fallen.
Angelina sah ins Wasser.
Dann mich.
„Kommst du?“
Mehr brauchte es nicht.
Zwei Minuten später waren wir beide im Meer.
Ernesto blieb an Bord.
„Einer muss schließlich auf das Boot aufpassen.“
Angelina rief zurück:
„Das Boot liegt vor Anker!“
Darauf hatte er offenbar keine passende Antwort. 😂
Das Wasser war unglaublich klar.
Wir schwammen ein Stück vom Boot weg und irgendwann drehten wir uns um.
Da lag es.
Weißes Segelboot.
Felsen dahinter.
Nichts außer Wasser dazwischen.
Ich kenne solche Bilder aus Reisemagazinen.
Aber darin zu schwimmen, fühlt sich anders an.
Später saßen Angelina und ich mit nassen Haaren auf der Badeplattform.
Keiner sagte besonders viel.
Mussten wir auch nicht.
Ich merke immer mehr, wie sehr ich solche Tage mag.
Nicht spektakulär.
Keine Sehenswürdigkeit, die ich abhaken muss.
Kein Programm.
Einfach Meer.
Und irgendwann die Frage:
„Wer macht Kaffee?“
Ernesto natürlich.
Wir waren schließlich beschäftigt. 😄
Und du?
Was würdest du mitten auf dem Meer am meisten genießen die Ruhe, die Weite oder das Gefühl, für einen Moment weit weg von allem zu sein?
Schreib mir deine Antwort in die Kommentare. 🌊💙