Und plötzlich habe ich wieder Zeit für mich

Helena frühstückt entspannt auf der Terrasse eines kleinen Cafés mit Blick auf das Mittelmeer.

Heute Morgen kam eine Nachricht von Angelina.

Sie ist für ein paar Tage unterwegs und verabschiedete sich mit:

„Mach keinen Unsinn ohne mich.“

Ich habe ihr selbstverständlich nichts versprochen. 😄

Ernesto wird die nächsten Tage ebenfalls nicht rausfahren.

Und damit ist mein kleiner Segelalltag erst einmal vorbei.

Komisches Gefühl.

In den letzten Tagen war plötzlich immer irgendetwas.

Ablegen.

Segeln.

Schwimmen.

Kaffee an Bord.

Angelina, die irgendwelche Anweisungen gibt.

Und heute?

Nichts.

Also habe ich ausgeschlafen.

Lange geduscht.

Mein neues korallfarbenes Kleid angezogen und beschlossen, irgendwo schön frühstücken zu gehen.

Ich fand ein kleines Café etwas oberhalb der Küste.

Meerblick inklusive.

Und dort sitze ich jetzt.

Ganz allein.

Früher hätte ich einen solchen Tag vielleicht als Lücke zwischen zwei Erlebnissen betrachtet.

Heute fühlt er sich überhaupt nicht leer an.

Vielleicht lerne ich gerade, nicht ständig zu überlegen, was als Nächstes passieren muss.

Ich habe noch immer keinen Rückflug gebucht.

Ich weiß noch immer nicht, wie lange ich hierbleibe.

Und erstaunlicherweise macht mich genau das gerade ziemlich zufrieden.

Mein größtes Problem heute?

Ich überlege, ob ich noch ein zweites Croissant bestelle.

Ich tendiere zu Ja. 😄

Und du?

Was machst du am liebsten, wenn du endlich einmal wieder Zeit nur für dich hast?

Erzähl es mir in den Kommentaren. 🌊

Schreibe einen Kommentar